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Zurzeit verbreitet sich rund um den Globus rasend schnell ein Internethype rund um die Künstliche Intelligenz: Jede Frau und jeder Mann kann kostenlos mit dem «Chatbot Generative Pre-trained Transformer ChatGPT» die Möglichkeiten und Grenzen der Künstlichen Intelligenz testen und nutzen. Wir zeigen, wie das geht und liefern nützliche Hintergrundinformationen.
Der Chatbot von OpenAI heisst ChatGPT, die Abkürzung für «Chatbot Generative Pre-trained Transformer», und ist derzeit omnipräsent. ChatGPT nutzt künstliche Intelligenz, namentlich die Deep-Learning-Technologie, um die menschliche Sprache zu «verstehen» und Antworten zu erzeugen, die von der menschlichen Ausdrucksform kaum zu unterscheiden sind. ChatGPT ist der Prototyp eines dialogbasierten Chatbots, den OpenAI entwickelt und im November 2022 als Betaversion veröffentlicht hat. Bei OpenAI handelt es sich um ein US-Unternehmen. Beteiligt sind der Unternehmer Elon Musk sowie Microsoft.
Auf die Aufforderung «Schreibe mir einen Kurzartikel über ChatGPT» antwortet ChatGPT innert Sekunden:
«ChatGPT ist ein grosses Sprachmodell, das von OpenAI trainiert wurde. Es ist in der Lage, menschenähnlichen Text in einer Vielzahl von Sprachen und Anwendungsbereichen zu generieren. Einsatzgebiete von ChatGPT reichen von der Erstellung von Chatbots und virtuellen Assistenten, über die Erstellung von Inhalten für soziale Medien und Websites, bis hin zur Unterstützung bei der Übersetzung und Textanalyse. Eines der wichtigsten Merkmale von ChatGPT ist seine Fähigkeit, den Kontext eines Gesprächs oder einer Anfrage zu verstehen und darauf basierend angemessen zu antworten. Es nutzt eine sogenannte ‘Transformer’-Architektur, die es ihm ermöglicht, grosse Mengen an Daten schnell und effizient zu verarbeiten. ChatGPT ist auf mehrere Sprachen trainiert und unterstützt derzeit Englisch, Chinesisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Russisch und viele andere. Insgesamt ist ChatGPT ein leistungsfähiges und vielseitiges Sprachmodell, das Unternehmen und Entwicklern dabei helfen kann, die Interaktion mit ihren Kunden zu verbessern und neue Anwendungen zu entwickeln.»
Um an ChatGPT zu kommen, muss man über die leider noch allzu oft überlastete Internetseite https://chat.openai.com/auth/login mit den verlangten Eingaben einen derzeit noch kostenlosen Account eröffnen. Wenn das erfolgreich geschehen ist, kann man dann jeweils nach dem Einloggen die gebotenen Künstliche-Intelligenz-Angebote nutzen.
Ja. Man kann das Programm mit «please speak german» höflich bitten. Dann gibt es eine höfliche Antwort und prompt schreibt die Software in deutscher Sprache. Die meisten Zeitgenossen schreiben aber frech einfach gleich in deutscher Sprache ohne zu fragen, denn das Programm ist glücklicherweise nie beleidigt – sagt es zumindest: «Nein, ich bin eine künstliche Intelligenz und habe keine Gefühle. Ich bin nicht in der Lage, beleidigt zu werden oder andere Gefühle zu empfinden. Mein Zweck ist es, Informationen zu liefern und Fragen zu beantworten, um Menschen zu helfen, ihre Aufgaben zu erledigen und ihr Wissen zu erweitern. Ich bin darauf programmiert, höflich und respektvoll zu sein und versuche immer, mein Bestes zu geben, um Ihre Fragen so genau und hilfreich wie möglich zu beantworten.»
Die Entwickler füttern den Chatbot mit Daten aus Onlineforen, Sozialen Medien, Newsartikeln, Büchern und Sprachen. Diese Daten bilden die Grundlage für den Lernprozess von ChatGPT. Damit stellen sie sicher, dass ChatGPT immer besser in der Lage ist, menschenähnliche Unterhaltungen zu führen.
ChatGPT liefert durch das Training mit Textmaterial auf viele Fragestellungen erstaunlich gute Antworten. Die Software erstellt Anleitungen zum gewünschten Themengebiet und gibt viele Informationen aus. Das sind zum Beispiel Rezepte, Wissensartikel, Witze, Gedichte, Produktvergleiche, sogar ganze Interviews – alles scheint möglich. Mit ein paar Begriffsvorgaben schreibt das Programm sogar kleine Krimigeschichten oder einen Schlagertext. Auf die Eingabe, «Schreibe ein Gedicht zum 16. Geburtstag meiner geliebten Tochter Diana!», liefert ChatGPT das Folgende:
Meine liebe Diana, heute wirst du 16 Ein wichtiger Tag, den wir nun feiern geh'n Du bist gewachsen, stark und voller Weisheit Ich bin so stolz auf alles, was du erreicht
Du bist mein Sonnenschein, mein Ein und Alles Ich liebe dich mehr, als Worte es sagen können Du bist mein Rückhalt, mein Fels in der Brandung Ich bin hier für dich, in jeder Situation
Ich wünsche dir alles Glück der Welt Du verdienst die besten Dinge, die das Leben hält Lass dich niemals unterkriegen, glaube an dich selbst Ich bin immer für dich da, wenn du meine Hilfe brauchst
Heute ist dein besonderer Tag Ich hoffe, er wird unvergesslich, in jeder Art und Weise Ich liebe dich, meine Tochter, mein Herz Alles Gute zum 16. Geburtstag, Diana!
Wer jetzt darauf hofft, dass die Künstliche Intelligenz künftig Abschluss- und Doktorarbeiten übernimmt, sollte trotzdem vorsichtig sein: Ein Student hat mit «GPTZero» bereits ein Tool entwickelt, das automatisch erkennt, ob Texte von der Künstlichen Intelligenz stammen. Aber: ChatGPT kann sogar programmieren, mithin dabei helfen, ohne Programmierkenntnisse Software zu erstellen, die einfache Aufgaben übernimmt. Das nutzen leider auch schon Hacker aus, die mit ChatGPT Malware entwickeln und damit dreiste Cyberangriffe verüben.
Die Software arbeitet bei der Datensammlung nicht in Echtzeit und ist deshalb im Gegensatz zu den Suchmaschinen derzeit wissenstechnisch stets ein wenig hinten drin. Fragen nach aktuellen Ergebnissen, etwa von Sportereignissen oder Wahlen, beantwortet das Programm also noch nicht. Stattdessen gibt es allgemeine Weisheiten zum jeweiligen Thema. Ausserdem sind die Texte nicht fehlerfrei. Man sollte deshalb die von ChatGPT erzeugten Texte auf Herz und Nieren prüfen, bevor man ihnen Glauben schenkt oder sie sogar weiterverbreitet.
Microsoft will weitere Milliarden US-Dollar in OpenAI investieren und ChatGPT namentlich in die Suchmaschine «Bing» und Microsoft 365 integrieren. Somit wird die Künstliche Intelligenz sicher noch mächtiger und besser. Überdies ist davon auszugehen, dass noch viele weitere Unternehmen die jetzt von ChatGPT angestossene Art der Künstlichen Intelligenz in ihre Angebote integrieren werden. Dabei könnte ChatGPT sogar Jobs übernehmen, die aktuell noch von Menschen ausgeführt wird.
Wenn man in der Suchfunktion der Smartphonestores wie dem Applestore das Stichwort «ChatGPT» eingibt, stösst man auf viele Apps, die Künstliche Intelligenz verwenden. Diese sind im Gegensatz zum jetzt noch kostenlosen ChatGPT im Internet aber meist kostenpflichtig.
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