Bundesrat bewilligt neue Strategie zum Schutz vor Cyberrisiken Admin

Die Digitalisierung und Automatisierung schreitet in allen Lebensbereichen voran. Das bringt Risiken mit sich, wie die ständigen Cyberangriffe zeigen. Digitale Spionage und Sabotage, stets neue Arten von Malware sowie Cybererpressungen gehören zum Alltag. Der Bundesrat hat deshalb beschlossen, eine zweite Nationale Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyberrisiken auszuarbeiten und zu finanzieren. Unternehmen und Private sollen die Chancen der Digitalisierung nutzen können, ohne dabei unverhältnismässige Risiken einzugehen.

Jahresbericht 2016 über Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyberrisiken

Im soeben veröffentlichten Jahresbericht 2016 Umsetzung der Nationalen Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyberrisiken (NCS) ist zu lesen: «Der Bundesrat hat am 27. Juni 2012 die «Nationale Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyberrisiken (NCS)» und am 15. Mai 2013 deren Umsetzungsplan verabschiedet. Die Strategie mit ihren 16 Massnahmen fokussiert auf die frühzeitige Erkennung von Cyberrisiken, die Stärkung der Widerstandsfähigkeit der kritischen Infrastrukturen und die Reduktion der Cyberbedrohungen, insbesondere der Cyberspionage, der Cybersabotage und der Cyberkriminalität. Bis Ende 2016 wurden 15 der 16 geplanten Massnahmen abgeschlossen.»

Die Schweiz ist auf gutem Weg, aber es besteht immer noch Handlungsbedarf

Die Schweiz ist im Schutz vor Cyberrisiken auf gutem Weg. In allen Bereichen ist es gelungen, funktionierende Prozesse und Strukturen zu etablieren und nötiges Spezialwissen aufzubauen, so dass die Schweiz heute besser auf Cyberrisiken vorbereitet ist als 2012. Doch der Schutz vor Cyberrisiken muss weiter ausgebaut werden. Denn der verstärkten Abwehr steht eine intensivierte Bedrohungslage und die zunehmende globale Vernetzung aller digitalen Aktivitäten gegenüber.

Auftrag zur Ausarbeitung einer Nachfolgestrategie 2018-2023

Auf der Grundlage der Beurteilung der bisher geleisteten Arbeiten und der Analyse der aktuellen Bedrohungslage hat der Bundesrat das Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) beauftragt, in Zusammenarbeit mit den betroffenen Stellen eine Nachfolgestrategie für die Jahre 2018-2023 auszuarbeiten und diese bis Ende Jahr dem Bundesrat vorzulegen. Sie soll die geschaffenen Strukturen und Prozesse nutzen, um den Schutz vor Cyberrisiken nachhaltig zu stärken. Der Bundesrat hat entschieden, die Finanzierung der bisherigen 30 Stellen der Nationalen Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyberrisiken unbefristet zu verlängern.








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