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07Feb

Passwortmanager und Zweifaktorauthentifizierung sind die Schlüssel zum sicheren digitalen Leben

Technologie, Sicherheit | News | 0 Comments | | Return| 07.02.2020|

«123456» und banale Vornamen einer geliebten Person sind laut Erhebungen die meistgenutzten Passwörter im digitalen Leben. Werden Buchstaben und Zahlen verlangt, gibt es halt dann beispielsweise «Peter123456». Jede Nutzerin und jeder Nutzer des Internets weiss natürlich, dass solche Passwörter höchst unsicher sind. Aber man kann sie sich so gut merken. Deshalb setzt man sie aus Bequemlichkeit gleichwohl ein. Der Ausweg aus dem unsicheren hin zum sicheren digitalen Leben: Einen Passwortmanager und die oft angebotene Zweifaktorauthentifizierung nutzen. Wir geben einen Einblick in die Zweifaktorauthentifizierung und zeigen vier Passwortmanager.

 

Das ist die Zweifaktorauthentifizierung für Dienste im Internet

Bei der Zweifaktorauthentifizierung für Dienste im Internet müssen für den Zugriff in der Regel das Passwort oder die Gesichtserkennung sowie ein zusätzlicher Code eingesetzt werden. Dabei wird der Code nach Eingabe des Passworts oder nach der Gesichtserkennung oft mittels SMS auf das im Adressprofil angegebene Smartphone übermittelt. Der Code kann aber auch über ein separates Kästchen, eine App auf dem Smartphone oder mittels eines speziellen Geräts erzeugt werden. Beim Onlinebanking mit Smartphones der letzten Generation, produziert die Gesichtserkennung sowie die Kommunikation zwischen den entsprechenden Apps der Bank, auf dem Smartphone die Zweifaktorauthentifizierung zuweilen ohne zusätzliche Eingabe eines Codes.
Auf jeden Fall gilt: Überall, wo es um sensible persönliche oder geschäftliche Daten geht, sollte die Zweifaktorauthentifizierung in irgendeiner Form ins Spiel kommen.

 

Was Passwortmanager bieten

Passwortmanager verschlüsseln Passwörter und speichern diese Passwort-geschützt. Mit diesem einzigen Passwort bewegt man sich dann in seinem digitalen Leben. Für den Zugang zu den einzelnen Onlinediensten werden mit dem eingebauten Generator sichere, schwer hackbare Zeichenkombinationen erzeugt. Optional ist bei vielen Passwortmanagern eine Zweifaktorauthentifizierung möglich.
Etliche Passwortmanager kümmern sich auch um die Speicherung und Synchronisierung der Passwörter zwischen Computer und Smartphone. Erweiterungen für die gängigen Browser erlauben überdies das bequeme Ausfüllen von Formularen und Zugangsdaten.
In Passwortmanagern kann man neben den Zugangsdaten zu Onlinediensten auch andere vertrauliche Informationen ablegen: PIN-Codes aller Art, Kreditkarteninformationen oder die Zahlencodes von Schlössern.

 

Das sind ausgewählte Passwortmanager

LastPass kommt ohne Desktopanwendung aus: Unter Windows und macOS reichen die Browser-Erweiterungen zur Nutzung. Bereits in der kostenlosen Version wird ein guter Funktionsumfang geboten. Gespeichert werden beispielsweise auch vertrauliche Daten wie Kreditkarteninformationen. Für zusätzliche Funktionen ist ein Abo nötig.
1Password ist kostenpflichtig und speichert Zugangsdaten sowie Kreditkarten und vertrauliche Codes. Der Zugang ist nicht nur mit einem Passwort geschützt, sondern zusätzlich mit einem geheimen Schlüssel. Unterstützt werden alle gängigen Smartphone- und Computer-Betriebssysteme.
Dashlane gibt es kostenlos sowie mit Premium- und Geschäftsabos. Gespeichert werden nicht nur Passwörter, sondern auch die Internetverbindung. Hierzu liefert dieser Passwortmanager für Private eine VPN(Virtual Private Network)-Software, die insbesondere in öffentlichen Wifi-Hotspots für zusätzliche Sicherheit sorgt. In den Geschäftsabos entfällt die VPN-Option, dafür ist dort eine Zweifaktorauthentifizierung möglich. Die kostenlose Version speichert 50 Passwörter auf einem Gerät und eignet sich zum Ausprobieren.
KeePass ist ein quelloffener Passwortmanager, der über mannigfaltige Funktionen verfügt. Er lässt sich mit Plug-ins erweitern und speichert die Passwörter in verschlüsselten Dateien. KeePass und kompatible Apps sind für jedes erdenkliche Betriebssystem verfügbar. Für die gängigen Browser gibt es ebenfalls Plug-ins. Um die Synchronisation der Passwortdateien zwischen den Geräten muss sich die Nutzerin oder der Nutzer allerdings selbst kümmern. Und: Bedienung und Browserintegration sind nicht ganz so elegant gelöst wie bei den kommerziellen Angeboten. Damit eignet sich KeePass für fortgeschrittene Benutzer und diejenigen, die der Passwortspeicherung der kommerziellen Anbieter misstrauen.
 

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